Heute waren Catharina und ich im Babymarkt und haben ein Kinderbettchen gekauft. Eigentlich wollten wir uns mal über Kindersitze fürs Auto informieren, haben das auch getan, am Ende aber dann lediglich eine Kaufentscheidung für ein Kinderbettchen getroffen. Wir waren dann etwas schockiert von der Größe des Paketes, mit dem die Mitarbeiterin vom Laden angerollt kam. Aber zum Glück passte es so eben noch in unser Auto und wir konnten es gut nach Hause transportieren. Nachdem der Vormittag hier heute wettermäßig noch sehr schön war, wir mittags dann noch eine Runde durch den Park gedreht und ein wenig das Sonnenlicht auf unserer Terrasse genossen hatten, haben wir das Bett, als sich am Nachmittag die Wetterlage etwas verschlechterte, dann direkt noch aufgebaut. Da waren wir hinterher auch ein wenig stolz auf uns, weil wir zum Einen unglaubliche Handwerkernieten sind und uns vor all solchen Aufgaben immer gerne drücken, zum Anderen aber auch unangenehme Aufgaben grundsätzlich eine Weile vor uns herschieben. Aber der Aufbau des Bettes war wirklich unproblematisch, ein bisschen fummelig zwar, aber insgesamt doch gut und in einem annehmbaren Zeitrahmen zu bewältigen. Langsam nimmt das zukünftige Kinderzimmer schon Formen an, sehr schön ist das! 🙂 Das Bett, das wir heute gekauft haben, ist auch ein richtiges Kinderbett von 140 x 70 cm, das man eine Weile verwenden kann und was dann direkt im Kinderzimmer stehen soll. Von Freunden und Bekannten bekommen wir noch ein Beistellbettchen fürs Schlafzimmer und einen Stubenwagen für die erste Zeit ausgeliehen. Muss man ja wirklich nicht alles neu kaufen.

Wie ihr vielleicht gemerkt habt, gab es eine gewisse Auslassung in der Geschichte. Denn tatsächlich weiß ich es schon eine Weile, habe aber bislang noch nicht davon berichtet, dass ich voraussichtlich im Oktober zum ersten Mal Papa werde! Catharina und ich hatten es nach der Hochzeit vor knapp einem Jahr schon ziemlich bald gezielt darauf angelegt, dass es dazu kommt, aber es hat dann doch ein bisschen gedauert, bis unsere Bemühungen (Leibes)Früchte tragen wollten. Nach ein wenig aufkeimender Frustration ob einiger negativer Schwangerschaftstest, hat sich dann im Februar der erhoffte Erfolg schließlich doch eingestellt. Anfangs war es nur ein ganz, ganz zarter, kaum wahrnehmbarer Streifen auf dem Schwangerschaftstest, den wir erst gar nicht für voll nehmen wollten. Catharina hatte drei oder vier Tage vorher noch einen Zahnarzttermin gehabt und hatte wegen eines dort anstehenden Röntgens auch schon am Morgen davor einen von diesen „Schlägt schon drei Tage vor einsetzender Periode“-Schwangerschaftsfrühtests gemacht, der da aber negativ geblieben war. In sofern hatten wir gar nicht mehr so große Hoffnungen in diesem Zyklus und unser Kind hat dann zur Begrüßung direkt seine erste Röntgendosis abbekommen, aber nach dem „zarten Streifen der Hoffnung“ wurde jener positive Teststreifen dann doch von Mal zu Mal deutlicher und kurze Zeit darauf gab es dann auch die Bestätigung von der Frauenärztin, die uns sehr glücklich gemacht hat.

Mittlerweile ist Catharina in der 18. Schwangerschaftswoche und allmählich kann man das sich vorwölbende Bäuchlein auch von außen bemerken. Seit bereits dem ersten Frauenarzttermin in der 6. oder 7. Schwangerschaftswoche musste meine Frau nicht mehr zur Arbeit, weil sie direkt ein Berufsverbot ausgesprochen bekommen hat. Zunächst ein vorläufiges von der Frauenärztin, das dann aber vom Arbeitgeber bis zum Ende der Schwangerschaft verlängert wurde. Das ist natürlich extrem praktisch, weil sie jetzt die Schwangerschaft mit viel freier Zeit genießen kann und sich nicht auf der Arbeit stressen muss. Noch schöner wäre es natürlich, wenn sie mehr Freizeitaktivitäten nachgehen könnte, zum Beispiel schwimmen gehen, was coronabedingt derzeit einfach nicht möglich ist. Aber trotzdem sind wir sehr dankbar für die gewonnene Freizeit, zumal sie bei vollem Gehalt daheim bleiben kann. Sie arbeitet im Labor mit infektiösen Proben, das ist die Begründung fürs Berufsverbot. Sie hätte zwar noch aus dem Laborbereich ins Büro wechseln können, um sich dort um Bestellungen und Verwaltungskram zu kümmern, da aber in den Büroräumlichkeiten die Coronaregelungen nicht so richtig toll umgesetzt waren und sie als Schwangere da auch nicht unbedingt 8 Stunden am Stück mit der FFP2-Maske sitzen sollte, hat sich der Arbeitgeber dann eben für das Berufsverbot entschieden. Gibt es ja deutlich Schlimmeres… 😉

So in der 7. und 8. Schwangerschaftswoche hatte Catharina schon mit stärkerer Übelkeit zu kämpfen, danach hat sich das aber relativ schnell wieder gelegt und jetzt geht es ihr, bis auf Problemchen mit einem etwas niedrigen Blutdruck und dem Kreislauf, ziemlich gut, so dass sie die Zeit auch wirklich genießen kann.

Gestern haben wir zum ersten Mal unsere zukünftige Hebamme kennengelernt. Nach dem, was man so bezüglich Problemen bei der Hebammenfindung gehört hatte, haben wir uns schon echt früh um eine Hebamme bemüht und hatten dann auch direkt bei der allerersten Anfrage Erfolg. Wir haben dann erstmal noch so bis zur 12. oder 13. Woche abgewartet, sozusagen der anfänglichen kritischen Phase, ehe wir der Hebamme bestätigen konnten, dass mit der Schwangerschaft alles gut ist und wir somit einen ersten Kennenlerntermin vereinbaren konnten. Der war jetzt gestern und die Frau macht einen sehr netten und kompetenten Eindruck. Sie hatte auch eine kleine Utraschallsonde dabei, mit der wir die Herztöne des Kindes hören konnten. Das war toll, denn für mich war es ja auch das erste Mal, dass ich sie gehört habe, ein ganz kräftiges, schnelles Tuckern. In zwei Wochen ist dann die nächste Untersuchung bei der Frauenärztin und da darf ich als werdender Papa sogar dann auch mit zum großen Organultraschall und dann unser werdendes Kind auch das erste Mal mit eigenen Augen bewundern. Da freue ich mich auch schon sehr drauf, das wird sicherlich super spannend.

Weil mittlerweile in unserem Freundeskreis echt schon viele kleine und auch bereits etwas größere Kinder unterwegs sind, haben wir nach Verkündigung der frohen Botschaft auch direkt unheimlich viele Utensilien und Klamotten fürs Kind angeboten bekommen. So haben wir, obwohl es noch recht früh ist, mittlerweile schon eine Wickelkommode und einen Kinderwagen gebraucht erstanden, zudem von den glücklichen werdenden Großeltern (die sich vor lauter Vorfreude nicht zurückhalten konnten mit Geschenken… :)) erste Strampler und Mützchen und solcherlei Dinge geschenkt bekommen. So nimmt alles langsam Konturen an und wir liegen einfach noch top in der Zeit, um alles ganz in Ruhe einrichten und vorbereiten zu können.

Das Geschlecht des Kindes wissen wir derzeit noch nicht, hoffen aber ein wenig, dass es sich bei dem großen Ultraschall in zwei Wochen dann offenbart. Letztendlich ist es natürlich nicht sonderlich wichtig, aber neugierig sind wir natürlich doch. Zumal wir dann auch bei der Namenssuche etwas konkreter werden können, wenn wir schonmal wissen, ob wir einen Mädchen- oder einen Jungennamen brauchen. Wobei der Jungenname eigentlich schon seit geraumer Zeit weitgehend fest steht, weil wir da einen gemeinsamen Favoriten haben, und sich bei den Mädchennamen nach anfänglichen Uneinigkeiten auch erste größere Übereinstimmungen herauskristallisieren und sich das Favoritenfeld mittlerweile auf 2 bis 3 Namen eingrenzt. Wir nähern uns also der Erfüllung dieser Aufgabe, der Namenswahl.

Ich hoffe, ich komme in nächster Zeit ein bisschen häufiger dazu, diese spannende Zeit hier im Tagebuch zu dokumentieren, weil es ja nicht nur für die liebe Leserschaft, sondern auch für mich selbst sicherlich spannend ist, das später nochmal wieder zu lesen.

Liebe Grüße in die Community und CU in Disneyland!

8 Gedanken zu “Ein zarter Streifen der Hoffnung!

  1. Na, das sind ja mal Neuigkeiten… herzlichen Glückwunsch und alles Gute für eine weiterhin entspannte Schwangerschaft; ich hatte einen solchen Eintrag schon seit einer Weile erwartet 😉 Und er hat mich gerade auch prompt um 15 Jahre zurückgebeamt; das erste Kind ist der Hammer und die Anfänge eine gigantisch schöne und intensive Zeit, die nichts Vergleichbares hat… lg zora

    Gefällt mir

  2. Oh, wohin ist denn mein Kommentar verschwunden? Egal, nochmal:

    Herzlichen Glückwunsch euch beiden! 🙂💐

    (Und ich hatte mich nach den ersten Sätzen zum Babybett tatsächlich gefragt, ob ich einen früheren Eintrag übersehen habe.)

    Gefällt mir

  3. Hihi – und ich dachte eingangs schon, ich müsse nach dem Bauchumfang fragen, doch alsbald folgte die befreiende glückliche Schilderung: Herzliche Gratulation – ich bin gerührt! 👶🏻

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s