Der Herr der Ringe -Teil 4!

…und auch sonst war 2018 gar kein schlechtes Jahr. Auf der einen Seite sehr vielschichtig und erlebnisreich, auf der anderen Seite am Ende dann aber doch von dem einen geplanten Großereignis in der Erinnerung dominiert.

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Nach einiger Planerei und Vorbereiterei habe ich Catharina schließlich am 27.10. die Frage der Fragen gestellt und zu meinem Glück habe ich mich nicht umsonst (umsonst ja sowieso nicht, wenn dann nur vergebens…) vor sie auf den schlammigen Waldboden geworfen, zu meinem großen Glück hat sie „Ja“ gesagt.

In sofern werden wir im Mai 2020, an unserem sechsten Jahrestag, heiraten (um dann direkt ins verflixte siebte Jahr zu starten…!?). Bis dahin dauert es zwar noch ein Weilchen, das lässt uns aber auch die Zeit, alles in Ruhe zu organisieren und anzugehen.

CU in Disneyland!

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Album des Jahres 2018!

Ich möchte es auch in diesem Jahr nicht verabsäumen, die Tradition der Benennung meines „Albums des Jahres“ fortzuführen. 2018 war generell ein gutes (Musik-)Jahr für mich und ich habe einige interessante neue Künstler entdecken und einige altbekannte wiederentdecken können. Trotzdem hat sich bereits in der Mitte des Jahres ein Album herauskristallisiert, das meinem musikalischen Jahr ganz dominierend den Stempel aufgedrückt hat und an dessen Wahl zum Favoriten des Jahres 2018 es für mich daher keinen Zweifel gab.

Manchmal gibt es diese Musikalben, die mich vom ersten Hören an in ihren Bann ziehen und faszinieren. Zu diesem hier bin ich einmal mehr aus reinem Zufall gekommen, ein unüberlegter Spontankauf im Bremer Musikgeschäft meines Vertrauens aufgrund der Beschreibung auf der Plattenhülle. Und ich weiß noch, wie ich an einem Nachmittag in diesem superheißen Sommer halbnackt auf meiner Dachterrasse gesessen und zum ersten Mal diese Musik aufgelegt habe und wie sie mich sofort im tiefsten Inneren berührt hat.

Mein Album des Jahres 2018 heißt: „The invisible comes to us“ von Anna & Elizabeth

The Invisible Comes to Us

Die beiden Damen, Anna Roberts-Gevalt und Elizabeth LaPrelle, sind in Musikarchive ihrer Heimat Virginia herabgestiegen und haben dort als Zeitdokumente hinterlegte Lieder und Liedfragmente ausgegraben, knarzige und krachende Aufnahmen von singenden Hausfrauen in ihrer Küche, von Familienfeiern, von semiprofessionellen Sängerinnen und Sängern. Diese Songs haben sie in die Gegenwart geholt und in ein modernes Gewand gepackt. Teils mitreißend melodisch, teils experimentell und zerfasert.

Und dabei haben sie mir die Augen dafür geöffnet, was eigentlich Folk-Musik ist. Als alter Bob Dylan – Fanatiker sollte man ja meinen, dass ich mir diese Frage schon früher einmal gestellt und eine Antwort darauf gefunden haben sollte; tatsächlich ist der Folk-Begriff für mich aber immer ein sehr schwammiger gewesen. Ich war bislang der Ansicht, Folk-Musik seien schrammelig vorgetragene Gitarrenlieder mit jeweils landestypischen instrumentalen und vokalen Einschlägen. Doch der eigentliche Kern liegt wohl darin, Geschichten zu erzählen, weiterzugeben und dadurch zu bewahren, vollkommen unabhängig vom konkreten musikalischen Gewand. Und genau das tun Anna & Elizabeth auf diesem Album, sie machen diese alten Geschichten von Frauen, die um ihre in den Krieg gezogenen Männer trauern, von Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen, von den Armen und den Reichen und den Ungerechtigkeiten zwischen ihnen, wieder lebendig und holen zeitlose Erzählungen aus verstaubten Archiven und bringen so das Vergessene, eben das titelgebende „Unsichtbare“ wieder zu uns zurück.

Und das in einem musikalisch so interessanten, abwechslungsreichen und wunderschönen Gewand, dass es mich im zurückliegenden Jahr einfach nur begeistert hat und wohl auch noch lange nachhallen wird.

Ganz am Ende dieses wunderschönen Albums hören wir dann noch eines der Originale, von dem sich die beiden Künstlerinnen haben inspirieren lassen, eine fast 80 Jahre alte Privataufnahme minderer Klangqualität, in der doch all die Schönheit schon enthalten ist, die Anna & Elizabeth mit ihrer eigenen Version dieses Songs fraglos freigelegt haben.

Ich bin in diesem Zusammenhang dann auch auf das „Smithsonian Folkways“ – Label aufmerksam geworden, auf dem diese Platte erschienen ist. Es handelt sich dabei um ein Non-Profit-Plattenlabel des Smithsonian-Instituts, sozusagen dem kulturhistorischen Nationalmuseum der USA. Die haben es sich zur Aufgabe gemacht, amerikanische und auch internationale, letztendlich eben folkloristische Musik zu dokumentieren und zu bewahren. Ich habe 2018 von diesem Plattenlabel noch einige andere sehr interessante Veröffentlichung entdeckt und mich in diesem musikalischen Kosmos sehr begeistert eingerichtet.

Anna & Elizabeth reihen sich schließlich ein in eine mittlerweile schon recht lang gewordene Liste illustrer Kollegen meiner „Alben des Jahres“.

  • 2000: Red Hot Chili Peppers – Californication
  • 2001: John Frusciante – To record only water for ten days
  • 2002: Badly Drawn Boy – The hour of bewilderbeast
  • 2003: Peter Gabriel – Up!
  • 2004: The Dresden Dolls – The Dresden Dolls
  • 2005: Nick Cave & The Bad Seeds – Abattoir blues / The lyre of Orpheus
  • 2006: Bobby Conn – Bobby Conn
  • 2007: Badly Drawn Boy – Born in the U.K.
  • 2008: Get well soon – Rest now, weary head, you will get well soon
  • 2009: Antitainment – Nach der Kippe Pogo !?
  • 2010: Robert Forster – The evangelist
  • 2011: Christiane Rösinger – Songs of L. and Hate
  • 2012: The Gaslight Anthem – The ’59 sound
  • 2013: Paul Simon – Graceland
  • 2014: Marsimoto – Grüner Samt
  • 2015: Ja, Panik – Libertatia
  • 2016: Turbostaat – Abalonia
  • 2017: Father John Misty – Pure comedy
  • 2018: Anna & Elizabeth – The invisbile comes to us

CU in Disneyland!

Vor Noch-nicht-Ex-Präsident Barack Obama!

Ein angenehm unaufgeregtes Wochenende neigt sich dem Ende zu. Zwischendurch sind die Temperaturen tatsächlich mal unter 30 Grad gesunken und man konnte es ganz gut aushalten und die Wohnung ist auch mal wieder etwas runtergekühlt. Heute Früh bin ich joggen gegangen und da war es regelrecht angenehm draußen.

Ansonsten war ich es ja in den vergangenen Wochen auch insbesondere auf der Arbeit gewohnt, regelrecht zu zerfließen und in meiner eigenen Schweißsuppe zu köcheln. Wir sitzen da in einem schönen Altbau und ich direkt unterm Dach und über den Tag heizt es sich da so richtig schön auf. Immerhin stellt unser Klinikum zur Zeit Gratis-Mineralwasser zur Verfügung, um das vorzeitige hitzebedingte Ableben seiner Mitarbeiter zu verhindern oder zumindest hinauszuzögern. Habe auch jeden Tag drei Liter alleine auf der Arbeit getrunken, konnte abends meine grünen Kasacks auch nahezu auswringen. Da merkt man richtig, wie es auch oben in der Birne langsamer läuft, bei so einer Hitzeeinwirkung.

Darüber hinaus und abseits von der Arbeit und der superwarmen Wohnung ist das mit dem schönen Wetter zwischenzeitlich doch auch ganz erquicklich. Gerade abends haben meine Freundin und ich häufig lange Spaziergänge durch die Nachbarschaft gemacht (einmal haben wir dabei, er hat es ja in seinem Tagebuch auch schon berichtet, rabi getroffen und nett mit ihm geschnackt), mit nem Eis oder nem kühlen Getränk in der Hand. Ich bin seit einigen Wochen mal wieder recht sportlich aktiv und freue mich, dass ich viel draußen machen kann, gerade in den Abendstunden oder am Wochenende morgens, und nicht von schlechtem Wetter gestoppt werde. Nur an den krassesten Hitzetagen habe ich das dann auch nicht mehr durchgestanden.

Ansonsten habe ich an diesem Wochenende mal meinen neuen Laptop eingerichtet (vergangenes Wochenende hatte ich mir einen neuen gekauft, nachdem mein alter mittlerweile doch kaum mehr alltagsgebrauchsfähig war und spätestens beim Öffnen einer zweiten parallelen Anwendung konstant abzustürzen drohte) und alle relevanten Daten vom alten Laptop runtergezogen. Dabei dann auch mal wieder ein paar schöne Fotos aus vergangenen Urlauben wiederentdeckt und reichlich gute Musik. Und auch ein paar wichtigere Dinge in digital gespeicherter Form.

Kommendes Wochenende fahren wir zur Familie meiner Freundin, denn ihr Papa wird da seinen 50. Geburtstag feiern. Das wird zum Glück nur eine kleine Feier und kein megamäßig überbordendes Party-Event, also auch da alles ganz entspannt. Aber wir waren jetzt doch auch schon eine ganze Weile nicht mehr unten in der alten Heimat, das wird nun mal wieder Zeit.

Unter der Woche habe ich nach der Arbeit mal einen Spaziergang in die Stadt gemacht und bin dort im Plattenladen meines Vertrauens hängen geblieben und habe ausgiebig durch die Auslage gestöbert. Ein bisschen was ist dabei in meinem imaginären Einkaufswagen gelandet, unter anderem die neue „Erdmöbel“-Scheibe. Sperrige Texte in schönen musikalischen Gewändern, immer nah am Irrsinn taumelnd. Gefällt mir ganz gut.

Eine schöne neue Woche und einen kühlen Kopf wünsche ich euch!

CU in Disneyland!

 

Heut‘ esse ich ein Canapé, und trinke eine Kanne Tee!

Heute Morgen werden wir Besuch von Studienfreunden von mir bekommen. Ein Pärchen mit Kind, die in den Sommerurlaub Richtung Nordseeküste unterwegs sind und dabei einen kleinen Abstecher zum Frühstück bei uns machen. Auch wenn es wohl nur ein Kurzbesuch wird, freue ich mich doch sehr darauf. Sind angenehme Leute und wir sehen uns ja ohnehin viel zu selten. Mal gucken, was es so Neues bei denen gibt.

Im September habe ich zwei Wochen Urlaub und davon eine Woche alleine, da plane ich ebenfalls, mal wieder in die alte Heimat zu fahren, um den dortigen Freundeskreis ein wenig abzuklappern. Ich muss nur schauen, dass ich den Terminplan nicht zu voll packe, damit es dabei noch ein wenig erholsam bleibt. Letztes Jahr im Dezember hatten meine Freundin und ich zwei Wochen gemeinsam Urlaub und hatten uns ein total straffes, im Halbtagesrhythmus getaktetes Programm aufgestellt, um möglichst viele Leute in der überschaubaren Zeit zu treffen und möglichst viele Aktivitäten unter einen Hut zu bringen. Im Endeffekt sind wir dann in der zweiten Urlaubshälfte beide krank gewesen und mussten das ganze Restprogramm abblassen, was ziemlich schade war. Aber eben auch zu der Erkenntnis geführt hat, dass man solche Planungen grundsätzlich ein wenig entspannter angehen sollte.

Meine Freundin und ich sind zur Zeit im „Game of thrones“-Fieber. Auslöser war, genau, dass meine Freundin dieses Jahr im Urlaub ganz begeistert die „Eragon“-Bücher verschlungen hat und ich dann dachte, dass wenn ihr das so gut gefällt, auch die Bücher aus Westeros etwas für sie sein könnten. Also hab ich ihr zum Geburtstag die „Game of thrones“-Bücher geschenkt und tatsächlich hat sie daran einen ziemlichen Narren gefressen und steckt jetzt schon im vierten Band. Ich hatte mal vor einiger Zeit mit der zugehörigen Fernsehserie angefangen und fand das auch recht gut gemacht, da ich aber zu unregelmäßig bzw. mit zu großem Abstand zwischen den einzelnen Folgen geschaut habe, war ich irgendwann in der zweiten Staffel dann schon überfordert und auch ein wenig genervt von den zahlreichen Schauplätzen und Handlungssträngen und hatte dann keine Lust mehr, weiter zu gucken. Jetzt hat es mich dann aber doch gereizt, auch nochmal in die Bücher reinzuschauen (den ersten Band hatte ich mal im zeitlichen Zusammenhang mit der Serie auf Englisch gelesen, aber das ist auch ne Weile her) und habe mich jetzt mittlerweile auch bis in den zweiten Band vorgearbeitet. Das ist schon alles ziemlich unterhaltsam geschrieben und wenn ich zwischendurch mal nachblättern kann, wer von den zahlreichen handelnden Charakteren dort nochmal wer war, dann fällt es mir auch leichter, die Übersicht zu wahren.

Vergangene Woche war ich bei einem Juwelier hier in Bremen und habe einen Ring gekauft, den ich in der näheren Zukunft meiner Freundin an den Finger zu stecken gedenke. Der Ring muss jetzt zwar erst noch geschmiedet werden („in den Feuern von Mordor“ – hahaha), aber sollte dann Ende des Monats fertig sein. Über das genaue Wann, Wie und Wo der entscheidenden Fragestellung bin ich mir noch nicht so ganz im Klaren, aber wenn der Ring schonmal da ist, bin ich diesbezüglich ja durchaus flexibel. Ich denke, dass ich sie schon noch in diesem Jahr fragen werde, ob sie meine Frau werden möchte. Denn zumindest darüber bin ich mir im Klaren: Dass ich den Rest des Weges mit ihr zusammen gehen möchte.

CU in Disneyland!

 

Ich denke, ich habe mich selbst überfordert!

Das Tagebuch-Jahr hatte doch recht ambitioniert und wortreich begonnen. Der kurzfristige Wechsel hier zu wordpress hatte dem ganzen „Projekt“ wieder neues Leben eingehaucht und ich hatte mich bereitwillig noch einmal hineingestürzt, bis dann im März das große Schweigen begann.

Wie schon im Titel gesagt: Ich denke, ich habe mich einfach selbst überfordert. In den ersten Monaten des Jahres habe ich fast meine gesamte Freizeit hier ins Tagebuch investiert, um die nach dem Neustart zunächst zahlreichen Beiträge der abonnierten Autorinnen und Autoren zu verfolgen, Kommentare zu verfassen, zu diskutieren und um auch selbst Einträge zu verfassen. Das hat mir ohne Frage großen Spaß gemacht, war aber eben auch mit einem beachtlichen zeitlichen Aufwand verbunden, den ich dann bald nicht mehr aufrechterhalten konnte.

Irgendwie bin ich da auch kein Mensch des gesunden Maßes. Ganz oder gar nicht, lautet bei mir häufig die Prämisse. Und so wurde aus dem anfänglichen „ganz und gar“ schließlich wieder ein „gar nicht“. Und so habe ich jetzt seit März hier nichts mehr geschrieben und nichts mehr gelesen. Was ich durchaus auch als schade empfinde, so manche Lebensgeschichte und manchen humorvollen Beitrag hätte ich doch gerne weiter verfolgt.

Aber meine Interessen sind vielfältig und stehen sich auch immer wieder gegenseitig im Weg. Ich mag meine Arbeit und bin dort noch immer ein Lernender und werde das auch sicherlich und hoffentlich noch eine ganze Weile bleiben, so dass ich mich auch in meiner Freizeit fortbilden will und fortbilden muss. Ich lerne eine Fremdsprache. Ich lese gerne, sowohl tagesaktuelle Presse als auch Belletristik. Ich höre und mache liebend gerne selbst Musik. Ich treibe Sport. Ich fahre zu Basketballspielen oder schaue sie mir im Fernsehen an. Ich liebe lange Spaziergänge in der Natur. Ich koche und esse gerne und mag mittlerweile auch den Aufwand, der damit verbunden sein kann. Ich liebe meine Freundin und verbringe gerne Zeit mit ihr. Ich versuche – mit mittelmäßigem Erfolg – mit meinen wenigen verbliebenen guten Freunden in Kontakt zu bleiben und ab und mich ab und an mit ihnen telefonisch oder per Mail auzutauschen. Und ich bin auch gerne faul und vertrödel einfach meine Zeit.

Das ist mitunter schwer unter einen Hut zu bekommen an einem Tag, der nur 24 Stunden hat. Mein Schlafbedürfnis hat sich in den letzten Jahren schon auf lediglich 5 bis 6 Stunden herunter gefahren, was ganz praktisch ist. Häufig kann ich auch am Wochenende – so wie heute – nicht länger als bis 6 Uhr schlafen und finde es dann auch blöd, mich hellwach noch im Bett rumzuwälzen, um dort die 3 bis 4 Stunden abzuwarten, bis meine Freundin wach wird.

Nun ist das alles nichts Ungewöhnliches oder Spektakuläres und ich will auch gar nicht über Gebühr rumjammern. Andere Leute haben auch vielfältige Hobbies und Freizeitbeschäftigungen. Deswegen meine Frage an euch: Wie kriegt ihr eure Interessen unter einen Hut? Was bleibt bei euch zeitlich auf der Strecke? Wofür würdet ihr gerne mehr und wofür weniger Zeit investieren?

CU in Disneyland!

Das Leben kommt von vorn!

Die letzten Einträge, die ich hier veröffnetlicht habe, sind allesamt im Voraus geschrieben und zur späteren Veröffentlichung geplant gewesen. Echt eine ziemlich gute Sache! So habe ich da an einem Wochenende fünf Einträge auf einmal geschrieben, die dann unter der Woche nach und nach hier erschienen sind.

In den vergangenen zwei Wochen hatte mich dann aber der Alltag voll und ganz wieder und ich bin hier zu gar nichts gekommen, weder zum Schreiben, noch zum Lesen. Zumindest unter der Woche war da nichts zu machen.

Dafür habe ich das vergangene Wochenende – während meine Freundin auf einer Fortbildung war – dazu genutzt, mir massenweise die als „Bester Film“ Oscar-nominierten Filme im Kino anzuschauen. Ein kleiner cineastischer Ausgleich, wo ich es doch in diesem Jahr schon wieder nicht auf die Berlinale geschafft habe.

Gesehen habe ich:

Bildergebnis für three billboards outside ebbing missouri filmplakat Three billboards outside Ebbing, Missouri

Eine äußerst schwarzhumorige Tragikkomödie, in der eine Mutter, deren Tochter umgebracht worden ist, drei Werbetafeln am Ortseingang ihres Städtchens anmietet und darauf den Umstand anprangert, dass die Täter immer noch nicht durch die Polizei ermittelt und gefasst worden sind. Das setzt in dem titelgebenden Ort eine ganze Reihe unwahrscheinlicher Ereignisse in Gang und am Ende ist nichts mehr wie zuvor. Das Erstaunliche an diesem Film ist, dass er eigentlich ernste Dinge behandelt (Polizeigewalt, Rassismus, sexuelle Gewalt), dabei aber unheimlich leichtfüßig und amüsant daher kommt. Gerade dieser ständige Wechsel aus ernsten und unfassbar komischen Szenen macht ihn außergewöhnlich. Erinnert ein wenig an die frühen Werke der Coen-Brüder, so ein wenig im „Fargo“-Stil, nicht zuletzt natürlich auch wegen der großartigen Hauptdarstellerin Frances McDormand, die wohl gute Chancen auf den Oscar haben dürfte. Natürlich ist das Drehbuch des Films äußerst hanebüchen und für einen guten Gag wird hier jegliche inhaltliche Stringenz über Bord geworfen, was sicherlich auch zurecht kritisiert worden ist. Und dennoch steckt am Ende wohl ein wahrer Kern in diesem Film, der insbesondere im Amerika unter Trump dringlicher als jemals zuvor ist, nämlich dass irgendwann jemand anfangen muss, den Teufelskreis aus Hass und Irrsinn und noch mehr Hass und noch mehr Irrsinn zu durchbrechen, wenn nicht alles den Bach runtergehen soll.

8/10 Oscarstatuetten

Bildergebnis für der seidene faden filmplakat Der seidene Faden

In diesem Film geht es um einen manischen (um nicht zu sagen: vollkommen psychopathischen) Modeschöpfer und seine junge Muse. Ja, und eigentlich ist der Film damit auch schon vollumfänglich zusammengefasst. Denn einen wirklichen Spannungsbogen gibt es nicht. Leute kommen und gehen und lassen sich vom Modezar einkleiden. Das Modegenie, dessen gestrenge Schwester und des Künstlers junge Muse leben zusammen und streiten sich und verzweifeln an den „Eigenarten“ des Großkünstlers. Paul Thomas Anderson hat in seinen frühen Jahren einige sehr beachtenswerte Filme gedreht wie „Boogie Nights“, „Magnolia“, den von mir kultisch verehrten „Punch-Drunk Love“ und mit Abstrichen auch noch „There will be blood“. Zuletzt sind seine Filme aber immer ungenießbarer geworden. Natürlich kann man von den schwelgerischen Bildern und Interieurs von „Der seidene Faden“ schwärmen. Oder von Daniel Day-Lewis in der Hauptrolle, der einmal mehr vollkommen darin aufgeht und diesen armen Irren nicht nur spielt, sondern voll und ganz zu ihm wird (der Mann ist für mich ein Phänomen, denn ich habe immer das Gefühl, gar nicht zu wissen, wie er im echten Leben eigentlich aussieht oder geht oder redet, weil er in jedem seiner Filme so vollkommen anders daherkommt). Vielleicht kann man dem Film auch noch mehr abgewinnen, wenn man sich einen Hauch für Mode interessiert, was bei mir nunmal nicht der Fall ist. Ansonsten ist er halt einfach ziemlich langatmig und langweilig und ein wenig Handlung hätte ihm ganz und gar nicht geschadet.

3/10 Oscarstatuetten

Bildergebnis für die verlegerin filmplakat Die Verlegerin

Meryl Streep als Verlegerin der Washington Post, die – durch den Tod ihres Mannes eher unfreiwillig auf ihren Posten gelangt – zusammen mit Chefredakteur Tom Hanks die Entscheidung treffen muss, geheime Regierungsdokumente in ihrem Blatt zu veröffentlichen, die jahrzehntelangen Lug und Trug bezüglich des Vietnam-Krieges aufdecken, gleichzeitig aber den Untergang ihres Blattes durch eine zürnende Regierung Nixon bedeuten könnten. Das ist spannend erzählt und gut gespielt und in der heutigen Zeit, in der der amerikanische Präsident Journalisten als „Feinde“ bezeichnet, überall auf der Welt Journalisten wegen ihrer Arbeit verfolgt, eingesperrt oder umgebracht werden und in der auch bei uns der Chor der Blöden immer lauter „Lügenpresse“ skandiert, relevanter denn je. Auf der anderen Seite ist es auch sehr konventionelles Hollywood-Kino, ein Film ohne inhaltliche oder formelle Besonderheiten, die übliche David-gegen-Goliath-Story, kurz: Ein ganz klassischer Steven Spielberg Film. Überraschungsfreies Feelgood-Kino für die geschundenen Seelen des liberalen Bürgertums.

6/10 Oscarstatuetten

Bildergebnis für die dunkelste stunde filmplakat Die dunkelste Stunde

Ich mag ja solche Filme nicht, in denen berühmte Schauspieler – in diesem Fall Gary Oldman – in absurde Kostümierungen und Masken gesteckt werden, um sie wie berühmte historische Persönlichkeiten – in diesem Fall Winston Churchill – aussehen zu lassen. Wie viel schaupielerische Leistung kann man unter all dem Make-Up überhaupt noch erkennen? Warum nimmt man für solche Rollen nicht Schauspieler, die in etwa in Sachen Statur, Alter und Gesichtszügen gewisse Ähnlichkeiten mit dem historischen Vorbild aufweisen, anstatt einen ganz und gar andersartigen, ohne Frage großartigen Schauspieler vollkommen bis zur Unkenntlichkeit umzustylen? Als besonders absurdes Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit ist mir dabei Leonardo DiCaprios Darstellung von FBI-Chef J. Edgar Hoover in Erinnerung geblieben, wo die Kostümierung derart groteske Züge annahm, dass ich den Film einfach nicht mehr ernst nehmen konnte. Ganz so schlimm kam es dann in „Die dunkelste Stunde“ zum Glück nicht und auch der Film selbst, in dem es um den Beginn der Regierungszeit von Winston Churchill und die Zeit um die Schlacht von Dünkirchen geht, ist über weite Strecken spannend und gut erzählt und weist einige nette Einfälle auf (zum Beispiel eine Fahrt Churchills mit der öffentlichen U-Bahn, bei der er dem „gemeinen Volk“ aufs Maul schaut, um sich ein Stimmungsbild zu bilden, das er in seinen abgeschotteten Regierungskreisen ansonsten nicht mehr unverfälscht bekommt – vermutlich keine historisch verbürgte Episode sondern ein netter Drehbuch-Einfall…).

6/10 Oscar-Statuetten

Bereits früher hatte ich gesehen:

Bildergebnis für get out filmplakat Get out

Eine fiese kleine Horrorkomödie, die aus den Motiven des alltäglichen unterschwelligen und des offensichtlichen strukturellen Rassismus und des insbesondere wohl in den USA sehr ausgeprägten „Weiße-gegen-Schwarze“-Clash eine recht absurde Horrormär um weiße Sklaventreiber und schwarze Voodoo-Sklaven strickt. Allerdings ist der Film eher wegen seines kreativen Ansatzes und weniger wegen seiner recht konventionellen Umsetzung als überwiegend gelungen zu bezeichnen. Für einen richtigen Horrorfilm zu wenig gruselig und spannend, für eine richtige Komödie zu wenig lustig, für ein echtes Drama zu absurd. Dennoch ein interessanter Hybrid-Film, der vielleicht ein wenig zu arg gehypt worden ist, dessen gesellschaftliche Brisanz zumindest in den USA ich mir aber durchaus vorstellen kann.

5/10 Oscarstatuetten

Bildergebnis für dunkirk filmplakat Dunkirk

Interessanterweise der zweite Oscar-nominierte Film, der sich mit der Schlacht um Dünkirchen befasst, diesmal jedoch nicht aus der politischen Perpektive der Entscheidungsträger, sondern unmittelbar vom Schlachtfeld. Christopher Nolans Umsetzung in Parallelmontagen aus der Luft, zu Wasser und auf dem Land, erzeugt in der Tat eine sogartige Unmittelbarkeit. Gut möglich, dass der niederländische Kameramann Hoyte van Hoytema für diesen Film den Cinematography-Oscar zugesprochen bekommt. Die Geschichte (im doppelten Sinne) ist auch tatsächlich ziemlich bewegend, die Evakuierung der verloren geglaubten britischen Armee von der nordfranzösischen Küste mit Privatbooten. Abseits der – wie immer bei Nolan – formell großartigen Umsetzung, ist es aber unterm Strich doch bloß ein Kriegsfilm mit dem üblichen Pathos, der üblichen Heroisierung des Kämpfens und dem schalen Beigschmack der Kriegsverherrlichung. Insgesamt für mich einer der schwächeren Filme von Christopher Nolan, was konsequent ungerechterweise aber in meiner Abneigung gegenüber Kriegsfilmen begründet liegt und weniger in der Inszenierung.

5/10 Oscarstatuetten

An diesem Wochenende werde ich mir – während meine Freundin Spätdienst hat – noch die Filme „Call me by your name“ und „The shape of water“ ansehen und dann habe ich tatsächlich 8 der 9 nominierten Oscar-Filme gesehen (lediglich „Lady Bird“ fehlt dann noch, der startet bei uns aber erst im April in den Kinos und aus den Zeiten, mir das in irgendwelchen dunklen Internet-Kanälen vorab reinzuziehen, bin ich irgendwie raus). Dann kann ich also in der Nacht von Sonntag auf Montag bestens informiert und vorbereitet in die Oscar-Nacht gehen und darauf hoffen, dass auch im „MeToo“-Jahr noch ein bisschen vertrauter Hollywood-feiert-sich-selbst-Anachronismus zelebriert wird.

CU in Disneyland!

Der coolste Affe im Duschgel!

An diesem Wochenende fahren wir runter in die alte Heimat, denn die Großmutter meiner Freundin feiert ihren 80sten Geburtstag. Das wird wohl eine große Sause mit reichlich Verwandtschaft und Bekanntschaft aus Nah und Fern. Traditionell auch immer mit sehr gutem Essen (vor einiger Zeit waren wir schonmal auf der Goldhochzeits-Feier der Oma und von dem Essen wird heute noch geschwärmt).

Am Wochenende werde ich daher wohl nicht zum Schreiben kommen, aber in das Wochenende möchte ich euch noch mit einem kleinen Ständchen entlassen:

 

CU in Disneyland!

Harter Schanker, weicher Schanker, Ravi Shankar!

Kürzlich bin ich beim Musikhören einmal mehr bei der „grim104„-EP hängen geblieben. Ich bin jedes Mal wieder aufs Neue erstaunt, was das für eine unglaublich gelungene Scheibe ist. Für mich der beste deutschsprachige Hip-Hop-Release in den vergangenen 5 Jahren!

 

Gut gemachter deutschsprachiger Hip-Hop mit textlichem Anspruch, wo findet man das heute schon noch so wirklich?

Alleine so Textzeilen wie

„Meine Eltern kommen aus Westdeutschland – Terror, Schleyer, Landshut,

ich krieg nur die Reste ab – Lena Meyer-Landrut“

oder

„Doch nach jedem 1. Mai, an dem ich Steine auf die Schweine warf,

kam ein 2. Mai – geil – Kindergeld vom Schweinestaat“

begeistern mich bei jedem Hören aufs Neue.

Demgegenüber bin ich immer wieder enttäuscht, wie schwach dann die Releases von „Zugezogen Maskulin„, dem Hip-Hop-Duo, von dem grim104 die eine Hälfte bildet, sind. Hoffentlich macht der gute grim104 noch mal ein Soloalbum in der näheren Zukunft, mich würde es freuen!

 

CU in Disneyland!

Ich verließ meine Heimat, die Musik-Stadt!

Im Sommer 2016 habe ich auf der Hochzeit von Miss G und Mister Jo, zwei sehr guten Studien-Freunden von mir, Musik gemacht. Die Beiden hatten sich das gewünscht und durch den Hochzeits-Marathon in meinem Freundeskreis in den vergangenen Jahren war ich darin mittlerweile schon gut erprobt und habe gerne zugesagt. Besonders gefreut hat mich, dass im Vorfeld die Schwester des Bräutigams, mit der wir auch schonmal gemeinsam im Urlaub waren, auf mich zukam und mich fragte, ob wir nicht gemeinsam was auf die Beine stellen wollten. Sie würde gerne, wenngleich untrainiert singen, bislang nur für sich alleine, aber für ihren geliebten Bruder wollte sie mal über ihren Schatten springen und sich und ihre Stimme der Öffentlichkeit präsentieren.

Wir haben uns dann zusammen hingesetzt und Songs ausgewählt, welche die beiden Brautleute sehr gerne mögen, unter anderem diesen hier:

Wir haben uns im Vorfeld nur zweimal zum Proben treffen können, an der ein oder anderen Stelle hat es sicherlich auch noch ein wenig gerumpelt, aber insgesamt hat mir das echt Freude bereitet. Ich finde auch, dass wir da stimmlich sehr gut harmoniert haben. Die zwischendurch über die Aufnahme mitsingende Stimme gehört übrigens meiner Freundin, die das Bootleg-Video hier auch heimlich mitgedreht hat. ^^

Irgendwie habe ich immer ein bisschen davon geträumt, so eine Zwei-Personen-Kapelle aufzumachen mit einer Mitspielerin, die ebenfalls singen und Gitarre spielen könnte. Zwei Stimmen, zwei Gitarren – mehr braucht es doch gar nicht, um was Gutes hinzubekommen. Dem kam dieser kleine Hochzeits-Auftritt ja schon verhältnismäßig nahe.

Leider ist zwischenzeitlich weder aus weiteren gemeinsamen Urlauben noch aus weiterer gemeinsamer Musik etwas geworden. Miss G und Mister Jo haben 2017 Nachwuchs in die Welt gesetzt, so dass aus dem in den sechs vorangegangen Jahren gesetzten gemeinsamen Sommerurlaub nichts wurde. Mister Jos Schwester und ihr langjähriger Freund (die 2015 und 2016 auch mit uns im Urlaub waren) haben sich 2017 überraschend getrennt und Mister Jos Schwester ist darüber hinaus schwer depressiv geworden (bzw. war es auch schon vorher, aber durch die Trennung wohl akut aggraviert) und hat Monate in stationärer psychiatrischer Therapie verbracht und gewöhnt sich gerade erst wieder allmählich in das Alltagsleben ein. Glücklicherweise hat sie eine tolle Familie (inklusive ihres Bruders), in der sie alle nach Kräften unterstützen und sie aufgefangen haben. Auch ich habe mich bemüht, regelmäßig immer mal wieder von mir hören zu lassen und habe ab und zu mal nette Worte oder einen musikalischen Gruß vorbei geschickt. Ich habe 2013 schon einen guten Freund an die Depressionen verloren und bin nicht bereit, dieser beschissenen Saukrankheit noch einen Millimeter mehr als unbedingt nötig einzuräumen.

CU in Disneyland!

Gesichter des Krieges!

An meine Grundschulzeit kann ich mich eigentlich nur sehr schemenhaft erinnern. Ich weiß, dass wir damals bestimmte Dinge im Rahmen des Unterrichts besprochen haben und dass bestimmte Aktivitäten und Ausflüge stattfanden, aber wirklich konkret daran erinnern, also wie es gewesen ist, in der jeweiligen Situation zu sein, kann ich mich nicht. Es gibt eine Ausnahme, einen Unterrichtstag, an den ich mich noch sehr genau erinnere.

Es war ein Tag im Mai 1995, ich war 9 Jahre alt und ging in die dritte Schulklasse und an diesem Tag bin ich gedanklich zum ersten Mal bewusst dem zweiten Weltkrieg begegnet. Unsere Klassenlehrerin hatte in der Mitte des Klassenraums ein paar Tische zu einem Rechteck zusammengeschoben, so dass sich alle Schülerinnen und Schüler darum versammeln konnten mit einem gleichermaßen guten Blick auf die Tischmitte. In eben jener Tischmitte lag ein einzelnes Bild, das einen weinenden Jungen in einer Uniform mit einem zu groß wirkenden Übermantel zeigte.

Der Wahnsinn des Krieges: Der Kindersoldat Hans-Georg Henke, fotografiert von John Florea in Hüttenberg-Rechtenbach.	(Getty Images)

(Quelle: https://www.giessener-allgemeine.de/import/mdv/hessen/art887,82573)

Wir Schüler sollten nun unsere Gedanken zu diesem Bild äußern. Dass es dem Jungen da auf dem Bild augenscheinlich nicht gut ging, war uns allen relativ schnell klar. Und dass es sich um ein älteres Bild handeln musste. Der militärische Kontext fiel uns zunächst, unverdorben wie wir damals noch waren, gar nicht so sehr ins Auge.

Jener Schultag damals war der 50. Jahrestag des Endes der zweiten Weltkriegs (in Europa). Das Bild, so informierte uns unsere Klassenlehrerin, sei gegen Ende des Krieges entstanden, als junge Leute noch zum Kämpfen eingezogen worden waren, zum Teil gar nicht sehr viel älter als wir selbst.

Die Angst und Verzweiflung, die aus dem Gesicht dieses Jungens spricht, haben wir damals ausführlich thematisiert, all das, was er in der damaligen Situation empfunden haben mag. Mir sind diese Unterrichtsstunde, dieses Bild und die damit verbundenen Emotionen über all die Jahre stets sehr prägend im Gedächtnis geblieben.

Wenn ich aus heutiger Sicht darüber nachdenke, dann empfinde ich den Ansatz meiner damaligen Klassenlehrerin als didaktisch äußerst gelungen. Sie hätte sich ja auch an die Tafel stellen und ein paar Jahreszahlen anschreiben können und auf diese Weise ein Gespräch über den zweiten Weltkrieg und sein sich zum 50. Mal jährendes Ende anfangen können. Aber das hätte sicherlich nicht den gleichen Effekt gehabt und ich hätte heute keinen Tagebucheintrag über meine Erinnerung an diesen denkwürdigen Unterrichtstag geschrieben.

Ich habe immer große Dankbarkeit dafür empfunden, niemals in der Situation des Jungen auf dem Bild gesteckt haben zu müssen, dass ich, was für tausende Generationen vor mir überhaupt nicht denkbar war, frei von kriegerischen Konflikten aufwachsen konnte, frei von der Angst herabfallender Bomben oder umherfliegender Projektile.

Im Grunde braucht es nicht mehr als den Blick in das Gesicht dieses Jungen auf dem Bild, um zum Pazifisten zu werden.

CU in Disneyland!